Berichte

aus der Praxis

20-jähriges Pony mit Dämpfigkeit (COB)

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Beginn der Behandlung Anfang Mai 2020:

starke Dämpfigkeit mit deutlich geblähten Nüstern,
schlechtem Fell-
und Futterzustand, blassen Schleim-häuten, Kotwasser

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Anfang September 2020:

Zustand nach acht Akupunkturbehandlungen sowie Phytotherpie

5- jähriger Wallach mit starken Rückenverspannungen und 
Panikattacken bis zur kompletten Unrittigkeit

Bioresonansaustestung und Behandlung kombiniert mit langfristiger Phytotherapie brachte schon nach 3 Tagen extreme Verbesserung und nach 14 Tagen war die Aufnahme eines normalen Trainings möglich. 

20-jähriges Pony mit Dämpfigkeit (COB)

Es wurde mir ein 20-jähriges Pony in Offenstallhaltung vorgestellt, dass schon seit einigen Jahren mit Dämpfigkeit und zusätzlich Kotwasser zu tun hatte. Nasses Heu, Schleimlöser und diverse Darmsanierungskuren brachten keinen sichtbaren Erfolg. Im Gegenteil, der Zustand verschlechterte sich kontinuierlich bis er so an Atemnot litt, dass er auch nicht mehr nur leicht geritten oder bewegt werden konnte. Zur ersten Anamnese zeigte er sich in einem sehr schlechten Allgemeinzustand mit sehr blassen Schleimhäuten, deutlich verschärfter Atmung mit ausgeprägter Dampfrinne sowie schlechtem Fellzustand. Auch der Futterzustand war, trotz guter und ausreichender Fütterung, nicht zufriedenstellend. Zusätzlich sah man deutlich entlang der Hinterbeine die dauernde Kotwasserproblematik.

Zur Verstollständigung der Anamnese schlug ich eine komplette Bioresonanzanalyse vor, da die Ursachen von COB sehr vielseitig sein können. Es ergab sich, wie zu erwarten, eine deutliche Problematik im Atemwegsbereich aber zusätzlich auch starke Probleme im Bereich der Leber, die sich als Ursache des Kotwassers darstellten. Zudem waren viele Akupunkturpunkte aktiv, besonders im Bereich Milz/Pankreas und Magen, was die Diagnose der Leberproblematik untermauerte. Futterunverträglichkeiten oder Allergien, zum Beispiel auf Heu, zeigten sich nicht.

Als Behandlung wählten wir die Akupunktur im Abstand von 5-7 Tagen sowie zusätzlich eine Phytotherapie zur Unterstützung der Leber für 8 Wochen. Vor jeder Behandlung ermittelte ich erneut die aktiven Akupunkturpunkte mit Hilfe der Bioresonanz. Zu Beginn zeigten sich hauptsächlich Punkte im Bereich Milz/Pankreas und Magen und nur ein Lungenpunkt. Im Verlaufe der Behandlung veränderte sich das Bild immer mehr hin zu den Lungenpunkten, wobei gleichzeitig auch die Kotwasserproblematik immer besser wurde, bis sie nach 5 Behandlungen ganz weg war. Nach 6 Behandlungen konnte das Pony wieder leicht bewegt werden und nach 8 Behandlungen war die Atmung normal, die Rippen waren nicht mehr zu sehen, das Fell glatt und glänzend, die Schleimhäute rosa und der Allgemeinzustand so gut, dass er im Gelände richtig "lustig" wurde. In der Nachtestung zeigte er keine Auffälligkeiten mehr, so dass wir die Behandlung beendeten. Im Nachgang kam es dann nach einigen Wochen erneut zu etwas Kotwasser und damit einhergehend auch wieder eine beginnende verschärfte Atmung. Eine Nachtestung ergab eine leichte Übersäuerung im Dünndarm, die mit Natron gut in den Griff zu bekommen war, worauf sich auch die Atmung sofort wieder verbesserte ohne das eine erneute Akupunktur erfolgen musste. 

5- jähriger Wallach mit starken Rückenverspannungen und Panikattacken

Im Herbst 2019 kam ich zu einem 5-jährigen Wallach auf Grund von extremen Verhaltensproblemen und starken Rückenverspannungen. Zudem zuckte die Muskulatur extrem, besonders im Bereich der Hinterhand, sobald man das Pferd nur leicht berührte. Geräusche in der näheren Umgebung stressten ihn offensichtlich sehr bis hin zu panischem Wegspringen. Geräusche und Bewegungen in weiterer Entfernung machten ihm dagegen keine Probleme. Zusätzlich fiel auf, dass er immer den Schlauch ganz leicht raus hatte, als hätte er immer Druck auf der Blase, er pinkelte häufig aber nur kleine Mengen und der Urin roch extrem nach Ammoniak. Zu Reiten war er nur alleine, sobald andere Pferde mit auf dem Reitplatz kamen geriet er in Panik, man konnte sich ihnen nicht nähern ohne das er versuchte zu flüchten. Auch das Reiten an sich war problematisch auf Grund der extremen Berührungsempfindlichkeit. Leichtes Anlegen des Reiterbeins an den Bauch brachte extreme Reaktionen bis hin zu panischem Flüchten. Alle Bewegungen waren verkrampft, die Muskulatur fest und er wurde auch nach längerem Reiten nicht locker. Im Grunde war ein konsequentes Reiten nicht möglich und es stellten sich auch keine Verbesserungen in der Rittigkeit ein.

Die Anamnese vor Ort wurde ergänzt durch eine umfassende Bioresonanztestung und ergab eine Überlastung der Niere die zu einer starken Eiweißstoff-wechselstörung. Der Stickstoff aus dem Eiweiß wurde nicht ausgeschieden sondern reicherte sich im Blut und damit in der Muskulatur, in der Haut und im Gehirn an, wodurch es zu Vergiftungserscheinungen kam. Das führte dann letztlich zu einer Überempflichkeit bei Berührung in der Haut, verkrampfter Muskulatur und zu starken Verhaltensauffälligkeiten bis hin zu Angstzuständen und Panikattacken.

Da Kraftfutter sehr eiweißreich ist, war die erste Maßnahme zur Verbesserung der Situation ein sofortiges Absetzen des Kraftfutters bis auf ein Minimum. Zusätzlich bekam er direkt täglich eine Mischung aus verschiedenen Kräutern zur Verbesserung der Nierenleistung und Globulis zur verbesserten Ausleitung des Stickstoff über die Blase. Um die Verbesserung zu Beschleunigen wurde er zudem zweimal mit der Bioresonanz harmonisiert und für die verkrampfte Muskulatur zur Verbesserung der Durchblutung mit der Laserdusche behandelt. Schon nach drei Tagen war das Pferd in seinem Verhalten nicht mehr wieder zu erkennen und nach 14 Tagen konnte ein normales Training begonnen werden. Die Muskulatur war locker und der Ammoniakgeruch in der Box wie bei einem gesunden Pferd. Diese Therapie wurde drei Monate durchgeführt. Um auch in Zukunft eine Überlastung der Niere zu vermeiden muss konsequent auf eine eiweißarme und dem Training angepasste Ernährung geachtet und die Niere langfristig mit entsprechender Phytotherapie unterstützt werden.